Paderborn, das sich gerne im Internet mit dem Titel „Größtes Dorf
Deutschlands“ schmückt, ist gar nicht so klein. Diese Erfahrung machten die
aktiven Feuerwehrmänner und –frauen, die am vergangenen Wochenende
zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr
Frankfurt-Hausen auf der alljährlichen Ausflugsfahrt waren und sich die kleine
Metropole im Osten Nordrhein-Westfalens zum Ziel gemacht hatten.
Bei traumhaften Spätsommerwetter stand unter anderem eine Stadtführung
auf dem Programm, das zu den historischen Highlights der Stadt führte, in
der einst Karl der Große seine bevorstehende Krönung zusammen mit dem
römischen Papst plante. Trotz der großflächigen Zerstörung im Zweiten
Weltkrieg, dem 80% der Innenstadt zum Opfer fielen, hat sich die Stadt
ihren historischen Charme und viele reizvolle Ecken bewahrt. Nach einem
gemeinsamen Abendessen zog es einige Mitglieder noch zum Tanz in der
Paderhalle, während die anderen bei einem Glas Wein zusammen saßen.
Am folgenden Tag ging es zur Edertalsperre, bei der der historisch niedrige
Wasserstand zu sehen war. Bei einer Führung über die Mauerkrone wurde
den Mitgliedern der Feuerwehr die interessante Geschichte des Edersees
nahe gebracht.
Den Abschluss bildete der Besuch von Marburg. Auch hier stand eine
Stadtführung durch die engen und steilen Straßen der Altstadt auf dem
Programm. Den Ausklang bildete wiederum ein gemeinsames Abendessen,
bevor es mit dem Bus zurück nach Frankfurt ging. Das Traumwetter, das
bei dieser Reise ein geschätzter Begleiter war, wird wohl auch dazu führen,
dass im kommenden Jahr wieder viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr
Frankfurt-Hausen am Ausflug teilnehmen werden. (th) |